Ein amerikanischer Jurist hat das Wort “Fuck”, seine Verwendung im Sprachgebrauch und Reaktionen auf das F-Wort unter die Lupe genommen. Fünf Jahre forschte Christopher Fairman im Verborgenen und fand schließlich keinen Verleger für seine Abhandlung. Das Web machte ihn jedoch ruckzuck zu einem der meistgelesenen Autoren juristischer Texte. Der Titel seiner Studie: “Fuck”. Dabei analysierte er die Gesetze, mit denen Amis in Konflikt geraten können, wenn Sie mit einem “Fuck” in der Öffentlichkeit glänzen. Besonders im Rundfunk ist das F-Wort ein No-no. Dafür sorgt die Zensurbehörde FCC, die Federal Communications Commission. Wer nicht weiß, was die FCC so treibt, dem sei der grandiose FCC-Song von Eric Idle ans Herz gelegt, ein kostenlos herunterladbarer Song, der wenige Tage nach einem teuren Ausrutscher des Monty-Python-Stars im US-TV aufgenommen und hämisch kostenlos verbreitet wurde. Fucking great!












[...] Beim Nachgrübeln über die Fuck-Studie fiel mir ein, wie clever einige Serien das Problem mit der Zensur austricksen: Die Autoren erfinden einfach ein Fantasiewort, das sie als Ersatz-Kraftausdruck (einsetzen. Battlestar Galactica (2003) und Farscape machen das so, und wie ich kürzlich gelesen haben, wurde das auch in der klassichen Serie Battlestar Galactica schon benutzt. In BSG fluchen die Leute mit frak, in Farscape sind es beispielsweise frell und dren. Überhaupt ist die Sprache in beiden Serien sehr explizit… und urkomisch. Ich sag nur: Cylons, blöde “Toaster”. ;-) [...]