Das ist Kundenservice: Weil Eddie Vedder früher auch ein alter Bootlegger war und immer Aufnahmegerät und Mikro in Konzerte geschmuggelt hat, sind Pearl Jam heute sehr cool, was das Aufnehmen Ihrer Konzerte angeht und unterstützen die Taper sogar mit Setlisten zu allen Konzerten. Mehr noch: Sie nehmen sogar (fast) jedes ihrer eigenen Konzerte selbst auf, am Soundboard, also in professioneller Live-Album-Qualität, und ziehen davon für die lokalen Märkte kleine Auflagen an offiziellen Bootleg-CDs. Die Mitschnitte sind aber auch schon früher zu haben, nämlich über die Bootleg-Website der Band. Das kostet dann zwar ein paar Dollar, dafür kriegt man die SBD-Shows aber auch im lossless FLAC-Format. Das ist so eine Art ZIP für Audio-Dateien. Die Musik ist nach dem Dekodieren wieder im Originalzustand (WAV), also nicht komprimiert oder sonst irgendwie abgespeckt. Alles, was man braucht, ist das FLAC Frontend, in das man die FLAC-Dateien reinzieht und auf Decode klickt. Naja, die Dime- und Den-User kennen sich ja aus.
Und weil der Berlin-Gig noch nicht fertig zum Download ist, ziehe ich mir jetzt erst mal … Antwerpen. So. Man bekommt übrigens auch Cover und noch ein paar Fotos vom Konzert im Download-Paket mitgeliefert. Und mit ADSL2+ (16 000 kBit/s Downstream – hohoho) ist so ein Doppelalbum in ein paar Minuten unten. Dekodieren, brennen, hottig abrocken!
Update: Ein kurzes Review des Konzerts mit interessanten Kommentaren, Links zu Artikeln und ein Video gibts hier.












Pearl Jam – Bootleg – Berlin, Wuhlheide, 23.09.06…
“Wir haben hier schon gespielt, aber noch nie an einem so schönen Abend!” So begrüßt Eddie Vedder ein wenig außer Atem das begeisterte Publikum in Berlin nach einem fulminanten Start (Go, Save, Animal, Do The Evolution u…