Wir stecken Leute gern in Schubladen. Stülpen Ihnen Schablonen über. Hängen ihnen Schilder an. Wir lieben es, zu kategorisieren. Das macht es einfacher, etwas zu begreifen. Wie wäre es damit: 24 Jahre alt, zweites Soloalbum, Stimme und Songwriting: 2/3 Kate Bush, 1/3 Björk, mit der Verspultheit von Peter Gabriel. Eine 10/10-Punkte-Bewertung bei Plattentests.de und volle 10 Punkte bei Spiegel Online - Abgehört haben mich schon neugierig gemacht. Und tatsächlich: In fünf lange Songs packt Joanna Newsom auf “Ys” 56 Minuten feinstes Songwriting. Ein paar Streicher hier und da, Harfen sogar sind zu hören, domierend ist aber die verletzliche, auf und ab wabernde Stimme von Newsom, die viel von sich preis gibt, Analogien benutzt, um uns einzulullen mit bewegenden Liedern über Liebe und Tod. Keine Platte zum Nebenbeihören, wahrlich nicht. Jedermann wird’s nicht mögen, dafür ist die Stimme von Joanna Newsom zu piepsig und überdreht. Alle anderen, die sich schon bei Kate Bushs Comeback “Aerial” vor Freude ins Höschen gemacht haben, höret die frohe Kunde: Music is back.
Ich hörte sie heute abend zum erste mal,die Stimme die alles verzaubert. Die Stimme der Joanna Newsom. Es ist unglaublich es hören zu dürfen, ihre Musik ist unbeschreiblich! Es kamen so viele Gefühle in mir auf, die ich nicht kenne. Es ist schön aber fast schon beängstigend.Ich glaube wenn man es einmal hört wird man es immer hören müssen.
Aber es ist eigen und nicht jedem gefällts.
Mir gefällts und ich liebte seid der ersten Sekunde!
Katja
21. November 2006
Ich war auch sofort fasziniert. Und überrascht, dass es mir überhaupt gefällt. :-)
Jacky
22. November 2006